Ford Capri II

Modellgeschichte

Nachdem die Verkaufszahlen des Capri ’73 stetig zurückgingen, war eine Überarbeitung dringend erforderlich. Die Entwicklung wurde unter dem Namen „Diana“ geführt und beinhaltete als größte Änderung die Einführung einer Heckklappe. Als weitere wesentliche Veränderung wurden die Glasflächen vergrößert. Damit wurde auch auf die Kritik an der schlechten Sicht im Capri ’69 reagiert.

Um Entwicklungskosten zu sparen, wurden die Bodengruppe und die Technik des Capri ’73 im Wesentlichen übernommen. Dies ist auch der Grund, dass viele Bauteile unter den Capri-Baureihen identisch sind, so z.B. Schweller, A-Säule oder Windschutzscheibe. Radstand und vordere Spurweite waren identisch mit dem Vorgängermodell, die hintere Spurweite wurde um 56 mm verbreitert. Durch die im Heckbereich notwendigen Aussteifungen und die größeren Glasflächen stieg das Gewicht allerdings an. Sämtliche Außenbleche des Capri wurden geglättet und die Federraten wurden weicher eingestellt, um das Fahrzeug auch einer weniger sportlich eingestellten Zielgruppe schmackhaft zu machen.

Die Innenräume entsprachen bis zur B-Säule dem Capri ’73. Die Rücksitze waren nun (bei den höherwertigen Modellen auch einzeln) umklappbar und gaben im Zusammenhang mit der großen Heckklappe eine für Sportwagenverhältnisse riesige Ladefläche frei.

Die Motorisierungen orientierten sich in Deutschland ebenso am Capri ’73 mit Ausnahme des 1,3-Liter-Motors. Hier erfolgte ein technischer Rückschritt, indem von der OHC-Auslegung wieder zum Kent-Stoßstangenmotor zurückgerüstet wurde.

Der Verkauf des Capri II startete im Februar 1974, während der ersten Ölkrise. Dies war auch der Grund, warum im ersten Jahr in Deutschland auch nur 188 Capri ’74 mit dem 3,0-Liter-Motor verkauft wurden.

 

Ausstattungslinien

Der Capri II war in vier Ausstattungsvarianten verfügbar, das Basismodell war der Capri L. Etwas luxuriöser ging es bei der XL-Version zu, während die GT-Version eher die sportliche Käuferschicht ansprechen sollte. Neu hinzugekommen war der Capri Ghia, der die alte GXL-Version ablöste. Wie bei Ford üblich, waren die Motorisierungen nur nach Ausstattungsvarianten aufsteigend lieferbar. So konnte für die L-und XL-Versionen kein Sechszylinder geordert werden. Die kleinen Vierzylinder hingegen wurden im Ghia und im GT nicht angeboten.

 

Modellpflege

Im Mai 1976 wurde das Modellprogramm neu geordnet. An die Stelle der bisherigen Ausstattungsstufen L, XL und GT traten die Ausstattungen L, GL, S und Ghia. Ab Oktober 1976 wurde die gesamte Capri-Fertigung auf das Werk Saarlouis konzentriert.

Ende 1977 wurde der Capri nach 513.500 dort verkauften Exemplaren vom US-amerikanischen Markt genommen.

 

Quelle: Wikipedia

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