Volvo PV 444

 

Der „Volks-Volvo“

Der Volvo-Firmenmitbegründer Assar Gabrielsson pflegte schon längere Zeit die Vision der Massenmotorisierung. Dies blieb jedoch lange Zeit eine Illusion, denn Otto Normalverbraucher (schwed: Herr och fru Medel-Svensson) besaß nicht die Mittel, sich ein Automobil zuzulegen, erst recht nicht einen teuren und robusten Volvo. Als Mitte der 1930er-Jahre sämtliche Automobilhersteller begannen, kleinere Autos für die breite Bevölkerung zu bauen, begann auch Volvo sich Gedanken zu machen.

Der Hauptverantwortliche für das neue Projekt wurde Helmer Pettersson. Das neue Auto sollte eine selbsttragende Karosserie haben, mit deren Konstruktion sich Volvo bis dahin aber noch nie beschäftigt hatte. Um das Konstruktionsprinzip zu ergründen, kaufte man einen 1939er Hanomag 1,3 Liter, der in etwa so groß war, wie der PV werden sollte. Volvos Konstruktionsprinzipien orientierten sich bis dato an den damaligen amerikanischen: Brauchbare Größe, einfache Konstruktion, lange Haltbarkeit. Um vor allem Letztere zu garantieren, schlug man beim Entwurf der Karosserie einfach ein paar Prozent drauf – in der Hoffnung, dass es schon halten werde. Die Karosserie wurde nie berechnet, erwies sich aber als außerordentlich stabil.

Der Einführungspreis lag bei 4.800 Schwedischen Kronen (SEK), einer Summe, die die Herstellungskosten kaum decken konnte. So wurde das Modell zu einem durchschlagenden Erfolg, 1944 unterschrieben 2.300 Menschen einen Kaufvertrag, und Volvo stand zu dem genannten Preis, obwohl er deutlichen Verlust bedeutete. Im März 1947 betrug der reguläre Verkaufspreis des PV444 dann 6.050 SEK.

Aufgrund von Materialknappheit direkt nach dem Krieg kam die Produktion nur sehr langsam in Gang. Die eigentliche Fertigung begann erst 1947 mit bescheidenen 1.920 Autos. Im Jahr darauf baute man 2.176 Stück.

Volvo hatte geplant, insgesamt 8.000 Autos zu bauen, erhöhte die Zahl aber auf 12.000, nachdem die Nachfrage bei der offiziellen Vorstellung im Jahr 1944 so überwältigend war. Bis der erste PV im Frühjahr 1947 die staatliche Zulassung erhalten hatte, lagen bereits über 10.000 feste Bestellungen vor. Insgesamt wurden bis zum Produktionsende 1965 von beiden Modellen (PV444 und PV544) 440.000 Stück gebaut, 55-mal so viele wie ursprünglich geplant.

 

Was heißt PV444?

„PV“ stand bereits bei früheren Modellen für personvagn, das schwedische Wort für Personenwagen. „444“, so das damalige Kundenmagazin Ratten (Das Lenkrad) stehe für: 4 Zylinder, 40 PS und 4 Sitze.

 

Quelle: Wikipedia

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